Nachhaltige Banken im Vergleich

Nachhaltige Banken im Vergleich

Warum sich jetzt der Wechsel zu einer Ökobank lohnt

Wer Begriffe wie Ökobank, nachhaltige Bank oder Grüne Anleihen hört, stellt sich möglicherweise die Frage: kann Banking überhaupt nachhaltig sein? Die Zweifel scheinen tief verwurzelt, schließlich werden Initiativen wie der klimaneutrale Druck von Climate Partner (unberechtigterweise) gerne als moderner Ablasshandel abgestempelt. In Sachen Finanzgeschäfte sieht die Geschichte noch einmal anders aus. Denn Fakt ist: die Mehrheit konventioneller Banken in Deutschland hält das Geschäft durch äußerst fragwürdige Deals am Laufen. Die Kreditvergaben an Unternehmen, die auf Atomkraft spezialisiert sind oder die Förderung von Rüstungsexporten in den Nahen Osten sind da nur der Anfang.

Doch woher stammen die Gelder genau? Kurzgesagt läuft das Prinzip folgendermaßen ab: mit dem Geld der Kontoinhaber*innen vergeben Banken oftmals großzügige Kredite oder investieren direkt in profitable Unternehmen. Inwiefern dieses Unternehmen ökologische und soziale Ideale verfolgt, zählt dabei herzlich wenig. Schließlich generiert die Bank durch diese Kredite Zinsen und zieht sich mit prall gefüllten Taschen aus der Affäre.

Man mag meinen, dass es sich bei solchen Prozessen um Einzelfälle handelt. Die traurige Wahrheit ist jedoch: unzählige namenhafte Banken sind Unterstützer dieser undurchsichtigen Geschäfte. Glücklicherweise läuten Ökobanken aktuell den Wendepunkt ein. Die Profitabilität eines Deals tritt somit in den Schatten und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Geld der Kundinnen und Kunden wird mit dem Ziel priorisiert, die Welt ein wenig besser zu machen.

Ethische No-Gos konventioneller Banken

Unzähligen Kontoinhabern sind die dubiosen Machenschaften der eigenen Hausbank oftmals nicht bewusst. Auch ich bin erst kürzlich durch die Thematisierung in den Medien auf das Problem aufmerksam geworden. Schnell kommt der Gedanke, jahrelang ein Brett vor dem Kopf gehabt zu haben. Doch das ist normal; schließlich vermutet niemand, durch die eigenen Spareinlagen die Rüstungsindustrie zu unterstützen oder Nahrungsmittelspekulationen voranzutreiben. Na klar – das mag vielleicht etwas drastisch formuliert sein. Ganz von der Hand zu weisen sind die unwiederbringlichen Fakten aber leider nicht. Besonders private Geschäftsbanken wie Unikredit, die Commerzbank oder die Deutsche Dank erlangten in den vergangenen Jahren einen zweifelhaften Ruf.

Kohlekraftwerk
Weniger CO2 ausstoß

Das Betreiben von Lobbyarbeit ist da nur der Anfang einer bedrohlichen Abwärtsspirale. Neben der Vertretung eigener Interessen in Wirtschaft und Politik nutzen Kreditinstitute die Gelder der Kund*innen für Investitionen in Rüstungsgeschäfte, Atom- und Kohlestrom und teilweise sogar die Unterstützung korrupter Regimes. Diese Unterstützung kann auf zweierlei Weisen erfolgen: entweder besitzt die Bank direkte Unternehmensanteile oder die Geschäfte werden über Kredite und Anleihen erst ermöglicht. Selbstverständlich verläuft ein Großteil diese Aktionen im verborgenen, sodass Kontoinhaber*innen eigentlich nie erfahren, was mit ihrem Geld angestellt wird.

Fassen wir also kurz zusammen, welche Investitionen zu den Top 3 der dubiosen Deals zählen.

Rüstungsexporte in den Nahen und Mittleren Osten

Da es bereits angesprochen wurde, beginnen wir direkt mit der Rüstungsindustrie. Aktuell im Trend sind vor allem Finanzbeziehungen zwischen deutschen Kreditinstituten und Rüstungsunternehmen im Nahen und Mittleren Osten. Besonders die Deutsche Bank, UniCredit und die Commerzbank sind wahre Meister, wenn es darum geht, den Waffenexport über die Geldeinlagen der Kontoinhaber*innen voranzutreiben. Eine ungesunde Beziehung, die nicht gerade förderlich für die Entwicklung von Krisengebieten wie den Jemen ist.

Nahrungsmittelspekulationen und das Spiel mit dem Hunger

Eng verbunden mit dem Thema Menschenrechtsverletzung ist der Einfluss konventioneller Banken auf die Preise von Lebensmitteln. In den vergangenen Jahren ließ sich weltweit ein starker Preisanstieg von bis zu 100 Prozent beobachten. Banken sind durch ihre Tendenz zur Nahrungsmittelspekulation an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Sobald diese den Mehrwert eines Lebensmittels erkennen und einen kurzfristigen Gewinn wittern, wird investiert. Folge Nr. 1: der Preis von Grundnahrungsmitteln steigt – und das selbstverständlich auch für die Bevölkerung der Anbaugebiete. Diese sind oftmals nicht in der Lage, die hohen Preise für eigentlich basalen Lebensmittel zu zahlen. Folge Nr. 2: paradoxerweise müssen die Regionen, die für den Anbau von Reis, Weizen und Mais verantwortlich sind, Hunger leiden.

Investitionen in Braunkohle und Atomkraft

Diese Machenschaft lässt sich lediglich noch mit dem Einfluss einiger Banken auf den Klimawandel toppen. Indem ausschließlich vermeintlich ertragsreche Maßnahmen zur Energiegewinnung fokussiert werden, verschiebt sich die Energiewende automatisch auf unbestimmte Zeit. Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, die auf die Gewinnung fossiler Energien spezialisiert sind, die Vermögensverwaltung von Atomkraftwerken oder auch Investitionen in die Förderung von Braunkohle erscheinen in diesem Sinne besonders attraktiv. Der Durchbruch von erneuerbaren Energien fällt unter diesen Konditionen hingegen eher schwer.

Wo wird der Schlussstrich gezogen?

Nachhaltige Banken setzen diesen dubiosen Deals ein Ende, denn sie unterstützen keine Unternehmen, die:

  • an der Preisentwicklung von Nahrungsmitteln beteiligt sind,
  • Menschenrechtsverletzungen (z.B. Kinderarbeit) zu verantworten haben,
  • die Rüstungs- und Atomindustrie unterstützen,
  • von Tierversuchen und Gentechnik profitieren.

Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute sind generell verantwortungsvoller in ihrem Umgang mit dem Geld der Kontoinhaber*innen. Nichtsdestotrotz haben ethische und ökologische Kriterien nicht die oberste Priorität bei der Auswahl kreditwürdiger Unternehmen. Wer also auf Nummer sicher gehen und zweifelhafte Geschäfte keinesfalls unterstützen möchte, ist bei einer Ökobank goldrichtig.

Was machen Ökobanken anders?

Ökobanken leiten momentan einen Wendepunkt ein und eröffnen dir die Welt der ethisch vertretbaren Kontoführung. Entscheide selbst, welche Unternehmen du mit deinen Geldern indirekt supportest und wirke mit nur kleinen Aktionen Ungleichheiten wie der globalen Erderwärmung oder dem Welthunger entgegen.

Grüne Banken (aka nachhaltige Banken oder eben auch Ökobanken) haben ihren Fokus nämlich klar gesetzt. Investiert wird nur Unternehmen und Institutionen, die nicht nur unseren Moralvorstellungen entgegenkommen, sondern darüber hinaus die nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt sowie zahlreiche soziale Projekte fördern. In a nutshell: es findet keine Interaktion mit der Rüstungsindustrie statt, der Energiewende wird durch die Finanzierung von erneuerbaren Energien eine Chance gegeben und auch benachteiligte Bevölkerungsschichten haben einen fairen Zugang zu bezahlbaren Nahrungsmitteln.

Windkrafträder

Die Kreditinstitute gehen sogar noch einen Schritt weiter und widmen die Gelder der Kundinnen und Kunden ausschließlich Einrichtungen, die dem Wohl von Mensch und Umwelt zugute kommen. Das Spektrum an Projekten, die von einer nachhaltigen Bank beispielsweise Kredite erhalten, umfasst somit die Bereiche Soziales, Kultur und Bildung, umweltfreundliches Bauen, nachhaltige Landwirtschaft und natürlich erneuerbare Energien.

Kontoinhaber*innen profitieren dabei stets von der Transparenz der Bankgeschäfte und haben freie Hand darüber, wieviel Geld in welche Einrichtung gesteckt wird. Vielmehr hast du die Möglichkeit, in ökologische Fonds zu investieren und das Wohlergehen der Erde zusätzlich anzukurbeln. Ein Großteil der grünen Kreditinstitute legt mittlerweile sogar eigene Produkte auf. Die Green Bonds von Tomorrow dienen beispielsweise dem Ausbau erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen. Oder die Mikrofinanzfonds der Umweltbank, mit denen ärmeren Bevölkerungsschichten in Schwellen- oder Dritte-Welt-Ländern finanzielle Hilfe gegeben wird.

All diese Optionen werden natürlich zusätzlich zu dem klassischen Angebotsspektrum einer standardisierten Bank bereitgestellt. Die grundlegenden Anforderungen, weshalb wir eigentlich zu einer Bank gehen, werden also erfüllt: das Eröffnen eines Giro-, Spar- oder Tagesgeldkontos sowie die Aufnahme von Krediten und eine Geldanlage in Form von Aktiendepots sind ohne Probleme möglich. Nichtsdestotrotz sollte berücksichtigt werden, dass ein Großteil der Geschäfte nachhaltiger Banken online abgewickelt wird und somit kaum Filialen mit realen Ansprechpartnern zugänglich sind. Wer hingegen firm im Umgang mit dem Internet ist, findet des Rätsels Lösung höchstwahrscheinlich auch im Online-Support.

Natur

Solltest du also mit dem Gedanken liebäugeln, deine Finanzgeschäfte zukünftig ohne schlechtes Gewissen abzuwickeln, wäre vielleicht eine Ökobank genau das Richtige für dich. Für Neueinsteiger mag es vielleicht erst einmal etwas knifflig sein, unter dem breiten Angebot an grünen Kreditinstituten die optimale Alternative herauszupicken. Eventuell könnten an dieser Stelle Siegel wie der Fair Finance Guide Deutschland oder das FNG-Siegel den Einstieg in das grüne Business erleichtern. Eine Übersicht meiner persönlichen Favoriten findest du im folgenden Kapitel.

Die Top 4 der nachhaltigen Banken

Die Idee, die Gelder von Bankgeschäften für das Allgemeinwohl zu nutzen, ist natürlich nicht erst von gestern. Dementsprechend sieht man sich schnell mit einem umfangreichen Angebot an nachhaltiger Kontoführung und grünen Investitionen konfrontiert. Glücklicherweise können wir uns sicher sein, dass sämtliche Ökobanken, die sich der grünen Revolution verschrieben haben, festgelegte Ideale verfolgen. Eure Gelder fließen somit weder in die Rüstungsindustrie noch in Kohlekraft. Welches nachhaltige Kreditinstitut also zu welchen Preisen und Konditionen welche Projekte unterstützt, erfahrt ihr hier:

GLS Bank

Als erste deutsche Bank mit festen ökologischen und sozialen Grundsätzen nimmt die GLS Bank eine klare Vorreiterrolle in Sachen nachhaltige Geldeinlagen ein. Das erstplatzierte Kreditinstitut im Fair Finance Guide setzt sich so vor allem für Projekte aus den Bereichen nachhaltiger Wohnungsbau, alternative Energien, allgemeine Bildung sowie Gesundheit und Ernährung auseinander. Dabei steht es euch bei der Kontoeröffnung natürlich vollkommen frei zu entscheiden, in welches Unternehmen wieviel Geld investiert wird.

Nicht nur die Palette an unterstützten Projekten, sondern auch an entsprechenden Leistungen fällt im Vergleich bei der GLS Bank relativ umfangreich aus. Neben dem klassischen Girokonto könnt ihr außerdem von den Möglichkeiten der Baufinanzierung, der privaten Vorsorge oder des Vermögensmanagements profitieren. Da es sich bei der GLS nicht um eine reine Direktbank handelt (wie es bei Großteil der Ökobanken der Fall ist), können jederzeit die Serviceleistungen innerhalb der Filialen in Anspruch genommen werden. Transaktionen werden dennoch ausschließlich online über die gängigen Methoden der Mobile TAN, der Smart TAN oder der HBCI-Chipkarte abgewickelt.

Natur

Und sollte dennoch einmal Bargeldnot am Mann sein, kann gebührenfrei von sämtlichen Filialen der Volks- und Raiffeisenbanken sowie der Sparda Bank abgehoben werden. Bargeldauszahlungen im Ausland werden hingegen bei der BankCard mit 1 Prozent sowie der MasterCard mit 2 Prozent des Gesamtbetrages berechnet. Verlasst ihr während eurer Reise nun auch noch die EU, wird bei der MasterCard auf diesen Satz zusätzlich 1 Prozent des Umsatzes für die Währungsumrechnung draufgeschlagen.

Stichwort Gebühren: das nachhaltige Wirtschaften zahlt sich vor allem für Schüler, Azubis und Berufseinsteiger bis zu 28 Jahren aus. Durch die Staffelung in das GLS-Startkonto (bis 18 Jahre) und das Junge Konto (bis 28 Jahre) fällt die Kontoführung inklusive entsprechender Bankkarten für diese Altersgruppe weitestgehend gebührenfrei aus. Für das klassische Girokonto ab 28+ werden hingegen monatlich 3,80 Euro für die Kontoführung per se und jährlich 15,- Euro für den Besitz der Bankkarte beziehungsweise 30,- Euro für die Kreditkarte berechnet. Darüber hinaus sind Kontoinhaber*innen dazu verpflichtet, jedes Jahr die GLS Gebühr für gesellschaftliche Wirkung in Höhe von 60,- Euro zu begleichen. Da dieses Geld jedoch Mensch und Umwelt zugutekommt, handelt es sich um einen Betrag, den ich persönlich gerne bereit bin zu zahlen.

Triodos Bank

Die Triodos Bank ist quasi das niederländische Pendant zur GLS Bank und legt seinen Fokus ebenfalls auf die Unterstützung von gemeinnützigen Institutionen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft. Neben den indirekten Einflüssen eurer Investitionen über das eigene Girokonto, individuelle Sparpläne oder ein Tagesgeldkonto entwickelte das Kreditinstitut kürzlich das erste CO₂-neutrale Depot in Europa. Das Prinzip hinter dem Triodos Impact Investing ist so einfach, wie es der Name bereits vermuten lässt: über euer Fondsdepot könnt ihr aus einer Vielzahl an ausgewählten Projekten den passenden Nachhaltigkeitsfond aussuchen und direkt investieren. In diesem Sinne fördert die Triodos ausschließlich Unternehmen, die zur Vermeidung, Reduktion oder Kompensation von unseres CO₂-Fußabdrucks beitragen.

Windkraft

Seid ihr nun daran interessiert, ein Konto bei der Triodos Bank zu eröffnen, solltet ihr jedoch das ein oder andere beachten. Die Gebühr für die Kontoführung an sich fällt mir 5,50 Euro monatlich eher durchschnittlich aus. Da das Kreditinstitut jedoch seien Hauptsitz in den Niederlanden hat und somit nicht an das deutsche Banknetz angeschlossen ist, müssen alle Bargeldabhebungen über die MasterCard für 39,- Euro jährlich abgewickelt werden. Selbstverständlich lässt die Triodos Bank seine Kundinnen und Kunden nicht im Regen stehen und ermöglicht kostenfreies Abheben an Automaten weltweit. Die reguläre Girocard für 15,- Euro im Jahr bietet sich wiederum für Kartenzahlungen unterwegs an. Sämtliche Geschäfte können dabei mit der MyBankingApp überblickt werden.

Tomorrow

2018 gegründet zählt die Tomorrow Bank definitiv zu den Küken unter den mobilen Ökobanken. Mobil sollte in diesem Kontext großgeschrieben werden, denn das Banking-Startup hat sich der Synthese von ethisch und ökologisch vertretbarer Kontoführung mit modernster Technik verschrieben. Ähnlich wie bei der Triodos Bank steht der Klimawandel im Zentrum des Geschehens. Das Motto: mittels mobilen Bankings den eigenen CO₂-Fußabdruck komplett kompensieren. Ähnlich wie bei CO₂-neutralem Fliegen oder CO₂-neutralem Druck stellt sich wieder einmal die Frage, inwiefern die eigenen Bankgeschäfte das Klima schützen können.

Tomorrow Kreditkarte aus Holz

Tomorrow geht in dieser Hinsicht stufenweise vor. Inhaber*innen des kostenfreien Girokontos schützen mit jeder Bezahlung den Regenwald, indem die generierte Interchanging Fee in ausgewählte Klimaschutzprojekte investiert wird. Bei dieser Gebühr handelt es sich um Zahlungen, die Händler bei jeder Transaktion an die Bank der Kundinnen und Kunden übermitteln müssen. Aktuell unterstützt Tomorrow mit diesen Geldern ein Waldschutzprojekt in Portel. Die Situation in der entlegenen Region Brasiliens sieht momentan nämlich alles andere als rosig aus. Die Vernichtung des Regenwaldes durch namenhafte Großunternehmen setzt Minute für Minute nicht nur Unmengen an Kohlenstoffdioxid frei. Darüber hinaus wird die traditionelle Bevölkerung ihrer Existenzgrundlage beraubt und zahlreiche bedrohte Tierarten auf die Rote Liste befördert. Eine Situation, in der nicht nur auf ökologischer, sondern ebenso auf sozialer Ebene großer Handlungsbedarf besteht.

Das erste
CO2 neutrale
Konto
  • Die Tomorrow Zero kann nur mit Guthaben verwendet werden und bietet somit nicht den finanziellen Puffer eines Kreditrahmens konventionellen Kreditkarten.Mit Girokonto
  • Tomorrow führt beim Antrag eine Bonitätsprüfung durch. Bei der Bonitätsprüfung werden folgende Kriterien berücksichtigt: Schufa-ScoreWohnsitz in Deutschland (oder innerhalb 18 weiterer EU Länder)mind. 18 Jahre altMittlere Abschlusschance
  • Ohne Reisekrankenversicherung
  • Ohne Reisegepäckversicherung
  • Ohne Reiserücktrittsversicherung
  • ✘ Rechtsschutz für Mietwagen
    ✘ Haftpflichtvers. für Mietwagen
    ✘ Vollkaskovers. für Mietwagen
  • Ohne Reiseabsicherung für COVID-19
  • Jahresgebühr 180€ 15€ / m.
  • Gebühren Bargeldbezug 0% Weltweit 0% im Inland & EU
  • Gebühren Bezahlen 0% Weltweit 0% im Inland & EU
  • Grüner leben mit nachhaltigem Banking
  • Kostenfreie Bargeldabhebungen weltweit
  • Gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen
  • Minimieren deinen CO2-Fußabdruck
  • Smarte Kontoverwaltung mit Pockets
  • Keine "echte" Kreditkarte mit Kreditrahmen
  • Monatliche Grundgebühr von 15,- €
  • Ausschließlich digitales Banking
henning Mein Fazit:

Tomorrow Zero nimmt seinen Namen mehr als ernst und lässt uns mit seinen Idealen etwas mehr in eine grüne und nachhaltige Zukunft blicken. Das Schöne daran: sowohl die Kontoinhaber*innen als auch unsere Umwelt profitieren von dem Konzept. Das finanzielle Output deiner Kontobewegungen kommt ausschließlich nachhaltigen und sozialen Projekten zugute. Nicht zu vergessen sind außerdem die unschlagbaren Vorteile für uns Weltenbummler: kostenfreies Abheben und Bezahlen weltweit und zusätzlich den eigenen CO₂-Fußabdruck minimieren. Die optimale Lösung für all jene, denen das Wohlergehen von Mensch und Umwelt am Herzen liegt. Und ganz nebenbei bemerkt: unnötiger Papierstress lässt sich über die digitalen Lösungen natürlich auch umgehen.

Komplettes Fazit »

Das Premiumkonto Tomorrow zero legt auf diese Leistung noch eine Schippe drauf. Neben einer unbegrenzten Anzahl an Pockets und gebührenfreiem Abheben und Bezahlen weltweit verspricht das Upgrade für rund 15,- Euro monatlich die vollständige Kompensation eurer CO₂-Emissionen. Zum kurzen Vergleich: das kostenfreie Girokonto der Direktbank deckt nur drei kostenfreie Abhebungen weltweit und die Möglichkeit, zwei zusätzliche Nebenkonten zu eröffnen ab. Basierend auf dem durchschnittlichen CO₂-Verbrauch von 11,3 Tonnen, verhilft euch die Abführung der Kontogebühren in Projekte wie die Errichtung von Biogasanlagen in Vietnam also, eure Emissionen auf 0 zu setzen und dem Klimawandel aktiv entgegenzuwirken.

Die Umweltbank

Streng genommen ist die Umweltbank keine klassische Ökobank, da das Angebot lediglich kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeld- oder Spargeldkonten sowie langfristige Geldanlagen und die Vergabe von Krediten umfasst. Die Option der Eröffnung eines neuen Girokontos ist nicht gegeben, da, laut den Aussagen der Direktbank, kein Einfluss auf die Verwendung der Gelder genommen werden kann. Diese Aufgabe obliegt ausschließlich dem Verantwortungsbewusstsein der Kontoinhaber*innen.

Nichtsdestotrotz eignen sich die Tagesgeld- und Sparkonten der Umweltbank als sinnvolle Ergänzung zu dem eigenen Konto der Hausbank. Euer angelegtes Geld wird dabei in Form von Krediten an ausgewählte Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Wohnen sowie Bio-Landwirtschaft vergeben. Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit, ähnlich der Triodos-Bank über Fondsdepots in nachhaltige Fonds und Wertpapiere zu investieren. Auf diese Weise konnte die Umweltbank seit ihrer Gründung im Jahre 1997 bereits 23.500 Projekte erfolgreich in die Tat umsetzen.

Pflanzen
Brunnen

Auch noch zu erwähnen sind…

Neben den klassischen Ökobanken entscheiden sich momentan vor allem junge Startups, ein nachhaltiges Bewusstsein in das eigene Konzept zu integrieren. Unter der Vielzahl von Direktbanken, hier meine persönlichen Favoriten:

bunq

Keinesfalls unberücksichtigt in der Auflistung der grünsten Banken bleiben sollte also bunq. Das niederländische Unternehmen bezeichnet sich selbst als mobile Bank und wickelt sämtliche Geschäfte einfach und komfortabel über die eigens entwickelte App ab. Passenderweise hat der Punkt individuelle Freiheiten in der mobilen Kontoführung stets oberste Priorität. Von der Freiheit des unbeschwerten Reisens (10 kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland inklusive) bis hin zur unabhängigen Entscheidung, in welche Projekte die Gelder deiner Kontoführung investiert werden. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, im Rahmen von bunq easyGreen innerhalb von zwei Jahren deinen CO₂-Verbrauch zu kompensieren.

  • Die bunq Easy Money kann nur mit Guthaben verwendet werden und bietet somit nicht den finanziellen Puffer eines Kreditrahmens konventionellen Kreditkarten.Mit Girokonto
  • Bunq führt beim Antrag eine Bonitätsprüfung durch. Bei der Bonitätsprüfung werden folgende Kriterien berücksichtigt: Schufa-ScoreWohnsitz in Deutschland (oder innerhalb vieler weiterer Länder)mind. 18 Jahre altMittlere Abschlusschance
  • Ohne Reisekrankenversicherung
  • Ohne Reisegepäckversicherung
  • Ohne Reiserücktrittsversicherung
  • ✘ Rechtsschutz für Mietwagen
    ✘ Haftpflichtvers. für Mietwagen
    ✘ Vollkaskovers. für Mietwagen
  • Ohne Reiseabsicherung für COVID-19
  • Jahresgebühr 95.88€ 7,99€ / m.
  • Gebühren Bargeldbezug 0% Weltweit Monatlich können mit der Kreditkarte weltweit bis zu zehn kostenfreie Bargeldabhebungen vorgenommen werden. Im Anschluss belaufen sich die Gebühren auf 0,99 € pro Transaktion. 0% im Inland & EU Monatlich können mit der Kreditkarte im Inland und der EU bis zu zehn kostenfreie Bargeldabhebungen vorgenommen werden. Im Anschluss belaufen sich die Gebühren auf 0,99 € pro Transaktion.
  • Gebühren Bezahlen 0% Weltweit 0% im Inland & EU
  • Bis zur zehnten Bargeldabhebung im In- und Ausland gebührenfrei
  • Gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen
  • Problemlose Überweisungen in Fremdwährungen
  • Digitale Kontoführung für mehr Kontrolle
  • Nachhaltiges Banking mit selbstbestimmten Investitionen
  • Smarte Kontoverwaltung mit Unterkonten
  • Keine "echte" Kreditkarte mit Kreditrahmen
  • Ausschließlich digitales Banking
  • Monatliche Kontoführungsgebühr von 7,99 €
henning Mein Fazit:

Geld bunqern muss absolut nicht langweilig sein. Im Gegenteil: mit wenigen Klicks und für nur 7,99 € monatlich steht es dir offen, mit bunq dem Klimawandel entgegenzuwirken, soziale Projekte zu fördern und die Welt ein wenig besser zu machen.

Im Gegensatz zu Konkurrenten wie N26 erhältst du das Komplettpaket mit einer überdurchschnittlichen Anzahl an zusätzlichen Features und übrigens auch deutlich günstiger. Deine eigenen Interessen kommen dabei selbstverständlich nicht zu kurz. Überweisungen oder Abrechnungen lassen sich so kinderleicht über die App steuern. Du hast somit immer und überall deine Finanzen im Blick und bist nicht an umständliche Zettelwirtschaft gebunden.

Und auch in puncto Reisen genießt du durch die Möglichkeit des gebührenfreien Abhebens und Bezahlen das komplette Spektrum an Unabhängigkeit – der perfekte Start in ein freieres Leben.

Komplettes Fazit »

Anders als bei Tomorrow zero greift bunq auf das klassische Bäumepflanzen zurück. Sobald du also 100,- Euro über deine Bankkarte ausgegeben hast, wird automatisch, so das Versprechen der Direktbank, in deinem Namen ein Baum gepflanzt. Die Eröffnung eines bunq Easy Money Girokontos plus drei Debitkarten on top kostet dich übrigens nur 7,99 Euro pro Monat.

Klassisch und innovativ: Die DKB

Falls du hingegen weiterhin die Vorzüge konventioneller Banken genießen und parallel dazu Gutes tun willst, eignet sich eventuell das kostenlose Girokonto der Deutschen Kreditbank für dich. Auch dieses Konto punktet mit der Möglichkeit kostenloser Bezahlungen und Bargeldabhebungen im Ausland. Zusätzlich verfolgt die Bank festgelegte Nachhaltigkeitsziele, um Aspekte wie soziale Verantwortung und eine aktive Umweltpolitik in das Unternehmenskonzept einzubinden. Neben der Kontoführung werden diese Projekte aktiv durch Nachhaltigkeitsfonds gefördert. Nachhaltig investiert werden kann dabei beispielsweise in das Projekt Klimaschutz, welches sich am Abkommen von Paris 2015 orientiert und eine Reduzierung der Erderwärmung auf maximal 2 Grad anpeilt.

  • Der Ausgleich findet monatlich über das DKB Girokonto statt.Mit Girokonto
  • DKB führt beim Antrag eine Bonitätsprüfung durch. Bei der Bonitätsprüfung werden folgende Kriterien berücksichtigt: Schufa-ScoreWohnsitz in Deutschlandmind. 18 Jahre altMittlere Abschlusschance
  • Ohne Reisekrankenversicherung
  • Ohne Reisegepäckversicherung
  • Ohne Reiserücktrittsversicherung
  • ✘ Rechtsschutz für Mietwagen
    ✘ Haftpflichtvers. für Mietwagen
    ✘ Vollkaskovers. für Mietwagen
  • Ohne Reiseabsicherung für COVID-19
  • Jahresgebühr 0€ dauerhaft
  • Gebühren Bargeldbezug 0% Weltweit Nur als Aktivkunde kostenlos. Als Passivkunde 2,20% Gebühren 0% im Inland & EU
  • Gebühren Bezahlen 0% Weltweit Nur als Aktivkunde kostenlos. Als Passivkunde 2,20% Gebühren 0% im Inland & EU
  • Frei von Jahresgebühren
  • Kostenfreie Bargeldabhebungen weltweit
  • Gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen
  • Konventionelles Banking mit nachhaltigem Investment
  • Guthaben ansammeln und Zinsen kassieren
  • Cashback-Garantie in beliebten Online-Shops
  • Der Status zählt: Aktiv- und Passivkunden
  • Bargeldabhebungen erst ab 50,- €
henning Mein Fazit:

Wer auf der Suche nach einer preiswerten und nutzerfreundlichen Kombination aus Girokonto und Zahlungskarte sein sollte, ist mit dem DKB-Cash definitiv an der richtigen Adresse. Gebührenfreie Bargeldabhebungen und Zahlungen im In- und Ausland sind das täglich Brot des deutschen Finanzunternehmens.

Um jedoch den kompletten Profit aus dem Konzept DKB-Cash zu ziehen, sollte die regelmäßige Nutzung des Girokontos, bestenfalls im Rahmen eines Geschäftskontos, ein unverzichtbarer Bestandteil des Abos sein. Denn lediglich Zahlungseingänge von monatlich 700,- € ermöglichen den Zugang zu sämtlichen Vergünstigungen. Diese Klassifizierung greift jedoch erst ab dem zweiten Nutzungsjahr, sodass du im ersten Jahr automatisch als Aktivkunde eingestuft wirst. Sollte also gerade eine längere Reise vor der Tür stehen, lohnt es sich definitiv, mit dem DKB-Cash zu liebäugeln.

Komplettes Fazit »

Für Kontoinhaber*in bei der DKB oder auch bei bunq Easy Money besteht also eine 100%-ige Sicherheit, dass weder der Klimawandel noch Rüstungsexporte durch deine Gelder vorangetrieben werden. Vielmehr hast du die Option, frei zu entscheiden, auf welche Weise du an der Verbesserung der Welt mitwirken möchtest – ganz ohne versteckte Nebengebühren und dubiose Machenschaften.

Also: warum es sich nun lohnt, zu einer nachhaltigen Bank zu wechseln

Bei der Auswahl der geeigneten Ökobank haben wir die Qual der Wahl. Ausschlaggebend bei der Entscheidung sollten vor allem das angebotene Leistungsspektrum sowie die geförderten Projekte sein. Je nach Gusto habt ihr so die Möglichkeit, die Energiewende voranzutreiben oder der Verletzung von Menschenrechten – wenn auch nur indirekt – den Kampf anzusagen. Und solltet ihr eure finale Wahl getroffen haben, habt keine Angst vor dem Wechsel.

Anders als noch vor wenigen Jahren gehören bürokratischer Wahnsinn und Papierberge längst der Vergangenheit an, denn das Zahlungskontengesetz erleichtert uns seit 2016 den Bankenwechsel. Sobald ihr der Ökobank den Auftrag zur Kontoeröffnung erteilt habt, fordert diese sämtliche Daten (also Daueraufträge, Überweisung etc. pp.) bei eurer Hausbank an und überträgt sie in das neue System.

Eure einzige Hürde in dem gesamten Prozess ist also die Antragstellung – eine denkbar kleine Herausforderung, bedenkt man, welche Effekte dieser Wechsel auf das Wohl von Mensch und Umwelt haben kann.

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